Die Beleuchtung streikt

•7 September 2011 • Hinterlasse einen Kommentar

Nachdem ich mich sowieso nicht entscheiden konnte, welche Garnelenart ins Becken kommt, habe ich vor drei Monaten ein paar Guppybabys eingesetzt (meine ausgewachsenen Endler haben ihren Nachwuchs leider zum Fressen gern :( ), deshalb ist es nicht ganz so schlimm, aber irgendwie nervt es mich trotzdem: nach gerade mal einem dreiviertel Jahr ist die Beleuchtung hinüber! Als sie morgens wie gewohnt angehen sollte, konnte man noch ein etwas trübes “funzeln” erkennen, nachmittags war es stockduster. Natürlich kann man das Leuchtmittel nur als Einheit (zusammen mit Fassung und Kabel) austauschen, und natürlich diese Einheit weder im Zooladen um die Ecke noch in dem Webshop, in dem ich das Set gekauft habe, erhältlich. So weit, so schlecht. Dann liest man in Aquaristik-Foren auch immer wieder, dass die AquaEL Beleuchtung der Schwachpunkt im Set sind, und regelmäßig weniger als ein Jahr halten. Also habe ich mich vorerst entschieden, keine neue AquaEL Beleuchtung zu kaufen, und da meine Guppybabys jetzt groß genug sind, kommen sie wieder mit ihren Eltern zusammen. Das 10L Aquarium wird erst mal stillgelegt.

Wer darf einziehen?

•16 Februar 2011 • Hinterlasse einen Kommentar

Es gab immer noch keinen Nitrit-Peak, und ich rechne auch nicht damit, dass noch einer kommt. Die einzigen Bewohner sind momentan einige Schnecken, die sich die Algen auf den Steinen und der Scheibe schmecken lassen und sich allem Anschein nach auch über das Flöckchen Futter, das ich täglich für die Filterbakterien reinschmeiße, freuen. Das Becken hat sich nochmal ein wenig verändert, und den Hintergrund aus Tonpapier zu machen war im Nachhinein betrachtet auch keine so gute Idee. Aber glücklicherweise ist Tonpapier billig und so habe ich für ein paar Cent das wieder gelernt, was ich eigentlich schon seit dem Kindergarten weiß: nasses Papier trocknet zwar wieder, wird dabei aber nicht mehr glatt, so dass man es dann auch gleich im nassen Zustand entsorgen kann, dann klebt es wenigstens nicht fest…

Neu dazugekommen ist dafür ein Zweig Korkenzieherhasel (getrocknet und anschließend wieder gewässert) und Cubaperlkraut für den Vordergrund, das später möglichst den ganzen Boden bedecken soll. Das Becken ist jetzt soweit fertig und wartet nur noch darauf, dass ich mich für eine Garnelenart entscheide.

 

Momentan bin ich von White Pearls sehr angetan, aber ich befürchte dass 10 Liter für so vermehrungsfreudige Tierchen nicht genug Platz ist :/

Warten auf Godot

•12 Januar 2011 • Hinterlasse einen Kommentar

So komme ich mir jedenfalls vor, während ich auf den Nitritpeak warte. Ich teste zwar nur jeden zweiten Tag, aber so ein Nitritpeak dauert ja auch ne Weile. Vielleicht ist mein Test nicht mehr in Ordnung? Wenigstens gibt’s am Wochenende ein neues 30 L Aquarium (Tetra AquaArt), und meine Red Fire Weibchen tragen Eier.

Kaum eingerichtet, schon umgestaltet

•29 Dezember 2010 • Hinterlasse einen Kommentar

Nachdem der Schreck mit dem Cube erst einmal verdaut ist habe ich bemerkt, dass der Filter im 10 L Becken doch immer noch ziemlich laut ist. Beim Versuch noch darin gefangene Luft durch eine Lageänderung herauszubefördern habe ich festgestellt, dass er sehr ruhig läuft, wenn er auf der Seite liegt, also ist er jetzt erst einmal waagerecht eingebaut.

Glück im Unglück

•29 Dezember 2010 • Hinterlasse einen Kommentar

Ich wache auf von einem lauten Geräusch, das ich dem neuen Filter zuschreibe, aber zu meiner großen Überraschung ist der nur mäßig laut. In Richtung Büro wird das Geräusch lauter, und ich habe die nächste Idee: der Filter im 30er Cube! Die Vorbesitzer hatten den original Dennerle Filter schon gegen einen Aquaball ausgetauscht, weil der andere nicht mehr so richtig wollte, aber auch ein Aquaball kann wohl seinen Geist aufgeben, oder? Ich gehe also strümpfig ins Büro, und fühle sofort die Nässe. Oh nein, warum war ich nur so geizig und habe in mein selbst gebautes Bio-CO2 nicht 5 Euro mehr investiert und ein Rückschlagventil eingebaut? Also sofort die Paffrathschale mit dem eingeklebten Schlauch raus, außerdem Filter abschalten. Jetzt bin ich leicht verwirrt, der Heizstab hängt im Trockenen und im Becken ist fast kein Wasser mehr drin, obwohl die Paffrathschale nur etwa drei Zentimeter unterhalb der Wasseroberfläche gehangen hat! Da dämmert es mir: den Vorbesitzern war mal ein Glas auf den Rand gefallen, und am Anfang habe ich immer befürchtet, dass sich der Riss ausbreiten könnte. Heute Nacht hat er es getan.

Meine Garnelen! Meine Endlers!! Es sind grob geschätzt noch 5 Liter Wasser im Becken, vielleicht waren sie schlau, aber um das zu überprüfen muss ich erst mal die vielen Pflanzen wegräumen, die da im Weg sind. Glücklicherweise habe ich noch ein leeres 20 L “Quarantäne”becken von damals, als mein einer Neon kränkelte. Er ist dann gestorben, aber das ist eine andere Geschichte. Das Wasser tropft weiterhin aus dem Cube, also erst mal Aquaball und Heizstab ins Quarantänebecken, dann Wasser aus dem Bad geholt und gehofft, dass der Heizstab noch funktioniert. Wieder Glück gehabt, er heizt. Also Pflanzen raus und ab ins Notbecken. Siehe da, meine Endlers und die Red Fire sind zwar sichtlich aufgeregt, scheinen es aber ansonsten unbeschadet überstanden zu haben. Natürlich lassen sie sich nicht gerne einfangen, und inzwischen hat sich auch meine Katze zu mir gesellt, die gerne Futter möchte und dem Problem mit meinem Aquarium daher keine große Priorität einräumt. Etwa 10 Minuten später sind trotzdem alle gefangen, und ich kann zum ersten Mal ein wenig verschnaufen. Ich entschließe mich, ein paar Fotos zu schießen, bevor ich das restliche Wasser raushole und die Tiere umsetze.

Besatz

Der gerettete Besatz

der Riss

der Riss

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Da der Filter eine Weile leergelaufen war weiß ich nicht, ob die Bakterien es überlebt haben, beschließe ich einen Teil des Bodengrunds mit ins Quarantänebecken zu geben, aber schon stehe ich vor dem nächsten Dilemma: unter dem Garnelenkies ist ein gedüngter Pflanzgrund, und ich weiß nicht wie gut meine Tiere den vertragen werden. Also nur vorsichtig die oberste Schicht Garnelenkies abtragen, lieber nur wenig aber dafür ohne Dünger. Als ich die Tiere umsetzen will fällt mir auf, dass das Wasser im Becken um einige Grad kälter ist als im Messbecher, in dem die Tiere sitzen. Einen moment lang überlege ich, mit warmem Wasser aufzufüllen, aber das Becken ist schon ziemlich voll also müsste das Wasser entweder sehr warm sein (meine armen Pflanzen) oder ich muss wieder Wasser ablassen, beides will ich nicht, also wird erst einmal der gesamte Messbecher ins Becken gehängt, damit sich die Tiere hoffentlich langsam an die Temperatur gewöhnen.

 

Notlager

Das vorläufige Notlager für Endlerguppys und Red Fire Garnelen.

Alles in allem hatte ich wirklich Glück. Fische und Garnelen leben noch, und obwohl ich jetzt einen nassen Teppich im Büro liegen habe hat das Wasser ansonsten keine sichtbaren Schäden hinterlassen. Jetzt kann ich mich auf die Suche nach einem neuen Becken machen. Aber erst nach dem Frühstück.

 

 

 

 

 

 

Einrichtung

•28 Dezember 2010 • Hinterlasse einen Kommentar

Die Gäste sind trotz schlechtem Wetter wieder gut daheim angekommen und ich kann jetzt in aller Ruhe mein Becken einrichten. Beim Auspacken ist erst einmal Bestandsaufnahme angesagt:

Das Set besteht also aus folgenden Teilen:Der Inhalt des Pakets (ohne Verpackungsmaterial)

  • 10 L Becken (20x20x25) und Deckscheibe aus Glas
  • 9 W Aufstecklampe
  • garnelensicherer 4 W Innenfilter
  • 5 W Heizstab
  • Plastikfüßchen
  • Halter für die Deckscheibe, ebenfalls aus Plastik
  • ein Probepäckchen Garnelenfutter
  • ein undefinierbares Plastikteil, vielleicht finde ich
    noch heraus, wofür es ist
  • Anleitungen für alle elektrischen Komponenten
    (für die Lampe leider nicht auf deutsch)

Soweit ganz gut. Im Gegensatz zum Dennerle Cube gibt es zwar keine Hintergrundfolie, kein Thermometer und keine Unterlegmatte, dafür aber Heizer und Füßchen, die an den unteren Ecken aufgeklebt werden. Das Glas ist ohne Fehler oder Kratzer, aber leider hat der Monteur beim zusammenbauen ein wenig Silikon verschmiert – natürlich vorne. Mit Aceton, Wattepads und Muskelschmalz gehen sie weg, daher hält sich mein Ärger darüber in Grenzen.

Dichtigkeitstest Bevor ich mir die Mühe mache und alles einrichte, nur um dann festzustellen, dass da wohl etwas nicht ganz dicht ist, wird das Becken erst einmal in eine schicke Plastikwanne verfrachtet, mit Wasser befüllt  und eine halbe Stunde beiseite gestellt. Test bestanden, und es kann an’s eigentliche Einrichten gehen.

Das Becken ist mit Lampe doch höher als gedacht, also muss ich die Lampe seitlich anbringen. Da das Abdeckglas sehr passgenau ist müssen Filter und Heizstab auf die gleiche Seite, sonst geht das Glas nicht mehr drauf, aber eigentlich sieht es ganz in Ordnung aus. Meine Wand gibt keinen tollen Hintergrund, deshalb gibt’s für hinten einen Tonkarton in hellblau, ein paar Dekosteine hat eine nette Verwandte aus ihrem letzten Urlaub mitgebracht, und als Bodengrund habe ich ein Päckchen schwarzen Garnelenkies (von Dennerle) mitbestellt. Irgendwie sehen 2 kg im Beutel sehr wenig aus, nach dem Einfüllen finde ich es dann aber doch ganz OK, und ein paar Pflänzchen dürfen einziehen, bevor das Becken aufgefüllt wird. Gekauft habe ich nur einen Topf Mauritius Graspflanze (Lilaeopsis mauritiana), ansonsten gibt’s noch einen Rest “Christmas Moss”, ein kleines Polster Teichlebermoos (Riccia fluitans), einen Javafarn-Ableger (Microsorum pteropus) der sich selbst den passenden Platz aussuchen soll und ein paar Stengel Grünes Mooskraut (Mayaca fluviatilis), das in meinem 112 L Becken nicht so richtig werden wollte. Mal sehen, wie sich das in den nächsten Tagen entwickelt.

Fertig eingerichtetes Becken

Mein erster Eindruck vom Set: für den Preis (knapp 40 Euro) bin ich zufrieden. Die Lampe ist sehr hell und hat eine Spiegelfolie; auf den ersten Blick konnte ich nicht erkennen, wie man das Leuchtmittel tauscht, aber das kann ich ja noch herausfinden, wenn es dann soweit ist. Der Heizstab ist leider nicht regelbar (bzw. man müsste dazu eine Regelung kaufen), aber da Zwerggarnelen sowieso einen weiten Temperaturbereich aushalten ist das nicht so wild. Der Filter ist etwas laut, aber gelegentliche Bläschenwolken lassen mich hoffen, dass nur noch ein Bisschen Luft raus muss, bevor er ruhig läuft.

Mein bestes Weihnachtsgeschenk

•25 Dezember 2010 • Hinterlasse einen Kommentar

Gestern vormittag ist das Becken angekommen, früher als ich damit gerechnet hatte! Aber a) ist jetzt erst mal Weihnachten ,und b) habe ich Besuch, deshalb wird es noch ein paar Tage dauern, bis das Becken in Betrieb genommen wird. Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude :)

 
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